Kutterhistorie

Gebaut wurde das Schiff 1939 auf einer norwegischen Werft in Høllen Søgne, um vor Island als Fischkutter eingesetzt zu werden. Der Kutter hat einen mit Kupferplatten beschlagenen Rumpf, um ihn vor Treibeis zu schützen.

In den norwegischen Fjorden diente er anschließend als Postschiff. Nach entsprechenden Umbauten bekam er ein amtliches Zertifikat. Es bescheinigt, dass der Kutter bis 1972 max. 98 Personen befördern durfte, mit 2 Mann Besatzung. Viele Traditionsschiffe dürfen heute nur 12-20 Personen mitnehmen.

Danach wurde der Kutter in Schweden von einem Wirt gastronomisch genutzt. Hier wurde auch der Salon am Heck gebaut.

1994 kaufte Günter Saal als Privatmann den Kutter mit dem Namen Maria II als Ersatz für die erste ELIDA, um ihn als Missionsschiff für die Fortsetzung der Arbeit des Missionskutter ELIDA e.V. in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Dazu wurde der Kutter 3 Jahre renoviert und umgebaut. 1997 fand der erste Missionseinsatz in der Lübecker Bucht statt.

Seit 1999 läuft die ELIDA zwischen Juni und September alle größeren Häfen der deutschsprachigen Ostseeküste zwischen Flensburg und Wolgast an, um auf Hafenfesten mit christlichem Programm die Menschen mit dem Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, bekannt zu machen.

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